LS-Kabel, welche und warum diese...?

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Matt321
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LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Matt321 » Do 29. Sep 2011, 18:31

Moin zusammen,

war heute auf der Seite von "Real-Cable", dem Kabelhersteller. Die Verkabelung soll ja auch in der Montan VIII u.a. verbaut sein;-). Überlege mir, ob ich da investieren sollte oder nicht. a8 Habe mir zum Cyrus 8vs noch einen Power mit Psx-R zugelegt und betreibe die Montan VIII nun im Bi-Amping-Betrieb. Kabel habe ich übergangsweise noch welche verwendet, die gerade herumlagen (steht "Lifeline" drauf, Farbe blaugün), die anderen sind Kimber "KWIK". Frage: Lohnt sich eine Investition in die Real-Cable z.B. die "Innovation" oder ähnliches? Preise scheinen ja ganz fair zu sein..., hat jemand diese oder andere aus dem Hause und kann etwas dazu sagen?
Tendenziell finde ich, dass der Bass etwas zu gewaltig/dick daher kommt, unabhängig von der Aufstellung oder zusätzlichen Absorbern.
Würde mich freuen, wenn der Eine oder Andere etwas dazu sagen kann, vielleicht auch, welche Kabel ihr im Einsatz habt oder empfehlen könnt?...so long..

Grüße
Matthias

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allrounder
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon allrounder » Do 29. Sep 2011, 22:50

Ich persönlich halte nichts vom Kabelklang bzw. konnte bis jetzt keine Unterschiede feststellen und habe auch keinen AHA Effekt erlebt.
Daher würde ich die günstigsten, die deinen Vorstellungen bezüglich Verarbeitung entsprechen nehmen.
Verkaufe Audionet Map I

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martin s.
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon martin s. » Do 29. Sep 2011, 23:36

Matt321 hat geschrieben:Tendenziell finde ich, dass der Bass etwas zu gewaltig/dick daher kommt, unabhängig von der Aufstellung oder zusätzlichen Absorbern.


Hi,

das wirst Du am ehesten mit einem DSP in den Griff bekommen, mit Kabeln kannst Du da nur geringste Nuancen erreichen. Ein Kabel verändert allenfalls den Dämpfungsfaktor (in geringen Massem) aber ist nicht dafür geeignet eventuelle Raumoden zu minimieren.






Gruß von Martin
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Sascha Deutsch » Fr 30. Sep 2011, 00:58

Also ich habe für mehrere hundert Euro Kabel in meinem HiFi-System, weil es schön aussieht. In meinen Lautsprechern als Innenverkablung habe ich für das Gewissen und aus Gründen der Perfektion auch teure Kabel genommen. Klanglich bringt das nicht einmal eine Nuance.

Sieht eben schön aus und auf dem Auto und Motorrad fahre ich auch teure Felgen und ich versichere dir, es ist nicht schneller geworden. a28
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Compfox » Fr 30. Sep 2011, 08:18

...Auf dem Auto und Motorrad fahre ich auch teure Felgen und ich versichere dir, es ist nicht schneller geworden.

Jau, das trifft den Nagel auf den Kopf a5 . Ich habe meine Titanen an Kabel für ca. 120.- Euronen gehängt, weil Klingeldraht eben doch ein bisserl popelig aussieht. Alles weitere betrachte ich auch als Voodoo.
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Amnesiac » Fr 30. Sep 2011, 10:35

Sascha Deutsch hat geschrieben:... auf dem Auto und Motorrad fahre ich auch teure Felgen und ich versichere dir, es ist nicht schneller geworden. a28


Naja, der Vergleich hinkt ein wenig..., das Gewicht deiner 19"-Felge wird sich schon etwas bemerkbar machen, die Frage ist nur, ob du den Unterschied überhaupt merkst...bei 'nem 60PS-Renner bestimmt, bei meinem Wagen ehr nicht.... a12 Breite und Größe wirst du ebenfalls im Fahrverhalten merken.
Aber das passt dann wiederum genau zu den Kabeln....die Klangunterschiede sind marginal, der Querschnitt dann eher nicht.

Ich benutz' übrigens ein Kimber 4PR... und bin sehr zufrieden damit... a5 Mehr wollt' ich auch nicht ausgeben....
Mit guten Kabeln beruhigst du jedenfalls dein Gewissen, dass du das bestmögliche rausgeholt hast....ob's stimmt, is ne andere Sache... a13
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Stroemer » Fr 30. Sep 2011, 23:39

Hallo

Ich habe und hatte diverse Kabel bei mir zum probe hören , gewisse habe ich gekauft und gewisse ausgeliehen.
Um ein gutes Kabel in der oberen Preisklasse auch voll zu nutzen , muss die gesamte Kabelkette auf dem gleichen Niveau sein und dies kommt einem schweine teuer. Ob die gewünschte Verbesserung den Preis wert ist ( ca 2000-10000 Euro ??????????????? geschmacksabhängig und Budgetfrage.
Ich muss zwar sagen, so ein Kimber ist schon gut. Zur Zeit habe ich an meiner Vulkan eines von Transparent.
Im Wohnzimmer habe ich an den Wotan im Hochton ein Silberkabel und im Bass ein Kupfer von Oehlbach dran. Wenn ich nun die beiden tausche dann fällt mir auf ,dass ich mit dem Silberkabel im Bass an Volumen verliere und im Hochton mit dem Kupfer nicht so grell bin ( Silberkabel 4,00 QMM / Kupferkabel 4,00 QMM ). Natürlich sind es kleine Unterschiede aber eindeutig hörbar für mich, daher habe ich auch die Investition in Silberkabel gemacht im Hochton.


Grüsse Roman

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Matt321 » So 2. Okt 2011, 10:07

das ist ja ein -fast- eindeutiges Votum gegen teure bzw. spezielle Lautsprecherkabel, nun gut..., dank euch!!
Wahrscheinlich muss ich beim Verstärker noch einmal bischen herumprobieren, was da tendenziell gut geht, ...lese immer wieder Denon bei dieser Box. Kann man sich beim Doof-Markt "ausleihen" (ausleihen heisst bei denen, du zahlst erstmal den Kaufpreis, nach Leihende bekommst du den zurück, einfach genial:-))

Sonnige Grüße aus Bremen

Matthias

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Stroemer » Mo 3. Okt 2011, 19:34

Matt321 hat geschrieben:das ist ja ein -fast- eindeutiges Votum gegen teure bzw. spezielle Lautsprecherkabel, nun gut..., dank euch!!
Wahrscheinlich muss ich beim Verstärker noch einmal bischen herumprobieren, was da tendenziell gut geht, ...lese immer wieder Denon bei dieser Box. Kann man sich beim Doof-Markt "ausleihen" (ausleihen heisst bei denen, du zahlst erstmal den Kaufpreis, nach Leihende bekommst du den zurück, einfach genial:-))

Sonnige Grüße aus Bremen

Matthias




Hallo Matt

Nun ja anscheinend haben viele die gleichen Erfahrungen gemacht was die Lautsprecherkabel angehen. Ich hatte unter anderem auch ein Nordost valhalla und muss sagen, nein danke, für Preis Leistung.
Ich habe gelesen dass du eine Cyrus 8 hast. Ich habe die Cyrus 3 mit dem Sad 7 mit einem Silber Cinch von Monitor Power Kabel ( Silber 4qmm made in West Germany. ) und das gleiche Ls Kabel.
Du hast etwas geschrieben von Verstärker ausleihen.

Habe die Cyrus Anlage für dich an die Vulkan MK6 angeschlossen in dieser Kabelkombination und ich würde nur vorübergehend die Vulkan damit betreiben. ( bei mir ohne PSX, habe zwar gehört mit sei sie einiges besser. Kann ich aber nicht beurteilen.

Vergleich von meiner Sheng Ya ( Vincent ) Vs Cyrus ( Sheng ya in der Galerie ersichtlich)

Beide in neutraler Stellung gehört und die Cyrus trägt im Bass zu viel auf und spielt nicht so preziöse. Hochton bisschen verschwommen nicht so klar. Ich denke wen du im Verstärker Richtung Denon oder Vincent gehst ist nichts verkehrtes. Doch schau dir mal die Sachen von Sascha an ( HiFi-Akademie ) Ich denke dies wäre auch einen Seitensprung wert. Da du ja eine Montan hast die ja auch ziemlich abgeht, da würde ich mich schon nochmals schlau machen was da an Verstärker so noch geht.

Habe zur zeit an der Cyrus die Dynaudio Special on und da bleibt sie auch. Habe lange nach einem Verstärker gesucht welche die Dynaudios so betreibt wie ich es jetzt hören kann.

Entscheiden musst du schon selber weil dies Geschmackssache ist. Selbst anhören und vergleichen ist die beste Lösung, weil dann kannst du das Maximum für dich herausholen. a5

Gruss Roman

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Matt321 » Mi 5. Okt 2011, 19:36

Hallo Roman,

danke für Deine Hinweise und Deinen Testaufbau.

In der Vergangenheit sind mir die Cyrus nicht gerade als dickbäuchig aufgefallen, aber es kommt ja immer auf die Kombination zur Box an. Der Hochtonbereich ist bei mir tadellos.

Wenn ich etwas Zeit habe, werde ich in der Tat dann noch einmal ein paar Amps ausleihen. Der Vorbesitzer meiner Montan hatte übrigens einen Unsison unico dran und war wohl vollends zufrieden. Den werde ich dann auch mal ausprobieren, glücklicherweise führt ein Händler in Bremen die Marke.
Es gibt so viele Ratschläge, was wohl gut passen wird... letztendlich -wie Du schreibst- muss man sich das dann zuhause anhören, was einem gefällt.

Gruß

Matthias

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Stroemer » Do 6. Okt 2011, 20:19

Hallo

Oh ja unbedingt den Unison anhören. a5
Ist ja ein Röhrenverstärker ? Mir persönlich gefallen Röhrenverstärker wahnsinnig gut an der Vulkan so transparent und preziöse und doch so warm im Klangbild.

Viel Spass beim Probehören ( würde auch gerne mit hören a32 ).
Würde mich freuen wenn du mich auf dem Laufendem haltet würdest , was du so herum probst. Vielleicht hast du ja ein AHA Erlebnis von einer Marke die ich nicht kenne.

Grüsse Roman

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Matt321 » Fr 7. Okt 2011, 16:47

jupp, mache ich...
...kann aber noch etwas dauern, bis ich dazu komme...
Der "Leidensdruck" mit den Cyrus ist nicht sooo groß.
(unison unico/secondo sind Hybrid-Verstärker)

Grüße

Matthias

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Lautsprecherkabel

Beitragvon Willi Orkan » Mi 28. Dez 2011, 07:43

Hallo,

ich bin neu hier. Seit einigen Wochen habe ich als Stereolautsprecher die "Orkan" (vorher Canton RC-L) angeschlossen. Gefällt mir gut. Bei der Aufstellung (Position und Ausrichtung) hat mit der Händler meines Vertrauens geholfen. Schnell stellte sich heraus, dass die Lautsprecher bei höherer Lautstärke etwas "brummig" bzw. baßlastig sind. Das kann sicher vielfache Gründe haben.
Die in Verdacht geratenen alten Lautsprecherkabel wurden auf Empfehlung des Händlers getauscht (jetzt Wireworld Horizon). Dies Kabel ist sehr preiswert. In der Tat veränderte sich der Klang zu etwas weniger brummigen Bass und ausgeprägteren Mitten und Höhen. Da ich dieser Thematik insgesamt skeptisch gegenüber stehe, hätte ich gerne Eure Erfahrung zum Thema.

Mit freundlichen Grüßen

Willi Orkan



edit von Titan965 : ich habe die Beiträge mal hierher verschoben, da das Thema ja schon existiert.

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Re: Lautsprecherkabel

Beitragvon Amnesiac » Mi 28. Dez 2011, 09:39

Hallo Willi,

erst einmal: "Herzlich Willkommen bei uns - endlich mal jemand, der auch die Orkan VIII hat....damit sind wir nun schon zwei"
1) Wie lange läuft deine Orkan schon, wirklich mehrere Wochen??? Sie brauche in der Tat 'ne ganze Weile (bei mir zog sich der Prozess auch über mehrere Wochen) bis sie richtig eingespielt ist und das zeigt, was sie eigentlich kann! Wenn deine also noch recht junfgräulich ist, dann bitte noch nicht verzagen....
2) Ich finde die Orkane nicht besonders aufstellungskritisch....bei mir stehen sie auch durchaus ungünstig (eine in einer Ecke und eine mit nur 30 cm zur Wand) und ich kann trotzdem nicht klagen. Aber bei Brummbass solltest du vielleicht doch mal mit dem Aufstellungsort etwas experimentieren und ggf. auch mit den Schaumstoff-Stopfen für die hinteren Öffnungen...
3) 'Kabelfragen' sind hier immer sehr beliebt, lassen sie doch Raum für individuellen Hokuspokus und Voodoo...Kannst du Kabel hören?? Ich persönlich habe mir den Spaß gegönnt und betreibe meine Orkane an einem Kimber PR4 - das ist ein sehr, sehr gutes und nur mittelpreisiges Flechtkabel - und sei es nur, um mein Gewissen zu beruhigen, dass die teuere Orkan nicht an irgendeinem Billigkabel hängen. Vorher hatte ich ein normales Oehlbach Kupferkabel dran. Ja, ich bin äußerst zufrieden mit dem Kimber!! Höre ich einen Unterschied? Wenn ich ihn mir einbilde, dann ja.... a13

Viel Spaß hier....!!!
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Vulkanier » Do 29. Dez 2011, 11:43

Hallo,

Also ich halte nicht sehr viel von dem Kabel Voodoo. Das heißt aber nicht, dass ich an meinen Vulkan so ein dünnes "hässliches" Kabel habe. Das ist ein BiWiring Silberkabel mit gutem Querschnitt.. und hat mich auch damals 500 DM gekostet. Sicher heute 500 Euro :-)

Aber da ich auch gerne mal Querlese würde ich heute auf jedenfall das Mamba nehmen... Messtechnisch wie die Superteuren.. Klang naja, die einen sagen das hört man. Aber ich denke, dass kann nur jeder für sich entscheiden. Aber das Mamba.. das wohl der Preisleistungshammer schlechthin:

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon reno » Do 29. Dez 2011, 21:40

Teure Kabel = rausgeschmissenes Geld.Investiert man besser anders.Wer da behauptet er hört Unterschiede der...... a12
Mit Aurum hört man besser!!!
Das i-Tüpfelchen auf dem Bassgipfel = ZWEI mal Sunfire EQ12 und EQ1o TS Signatur.

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Matt321 » So 8. Apr 2012, 12:24

Frohe Ostern everybody,
hatte gerade gesehen, dass ich ja noch einen Verstärker-Bericht schuldig bin. Das ursprüngliche Thema waren mal Kabel, ging dann aber in Richtung Verstärker.
Ausgangspunkt war ja, dass eine optimale Kombination Verstärker mit den Montan VIII-Lautsprechern noch ein gewisses Potenzial nach oben erlaubt, verglichen mit meiner derzeitigen Elekronik, die Cyrus 8vs heisst.
Vorab: Die Unison-Research Verstärker hat mein Händler aus dem Programm genommen. Die sollen wohl dauernd wieder mit Problemen zurückgekommen sein. Schade.
Mir wurde dann aber Audiolab empfohlen. Soll super mit meinen Montan VIII laufen. Also, Termin abgemacht, Händler kam dann vorbei mit Vorverstärker CDQ 8200 und Mono-Endstufen 8200MB sowie eigenen Stromstrippen, Audioplan Powerstar, Lautsprecherkabeln, Chinchkabeln und ....Knetgummi, gegen Kriechströme zwischen Kontaktübergängen an den Chinchsteckern. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass die Geräte auf High-End Schockabsorbern und zusätzlich auf Unterstellplatten gelagert wurden. Während der Hifi-Mitarbeiter noch am Kneten war, hatte ich dann schon einmal hineingehört in die komplett ausgetauschte Kette. Von den Daten her hätten die Montan nun explodieren müssen. Was ich hörte war: Eine Riesenenttäuschung! Es passierte rein gar nichts! 2 *250W an 8 Ohm, weil die die Montan ja so gewaltige Stromfresser sind?:-) nichts! Stromversorgung, alle Verbindungen neu? nichts! Habe mich wirklich angestrengt, den Riesenaufwand und die Edelgeräte herauszuhören-getreu dem Audio-, Stereoplay-Motto: Je teurer, desto besser-, ist mir aber nicht gelungen. Dann musste es -natürlich- am verschmutzen Strom liegen, also am nächsten Tag nochmals einen Strom-Cleaner (Marke vergessen) angeschlossen. Kostete so um die 2.500.- Euro, herabgesetzt. Ergebnis? Ebenfalls nichts! War dem Mitarbeiter ziemlich peinlich. Endergebnis: Raum ist nicht optimal für die Lautsprecher geeignet. Elektronik und Kabel etc. bringen rein gar nichts. Ich habe dann die Komponenten und Kabel sukzessive wieder zurückgebaut und dann immer wieder gehört. Je mehr ich zurück in meine eigene Konfiguration kam, um so besser gefiel es mir. M.E. spielt der Cyrus noch dynamischer und kraftvoller, obwohl er "nur" 2*70 W an 8 Ohm besitzt. Scheint völlig auszureichen, auch bei hohen Pegeln.
Unter dem Strich fand ich es schon erschreckend, wie weit Werbeversprechen (Hersteller) und Empfehlung (Händler) dann mit der Realität auseinanderliegen.
Ich werde, wenn es passt, sicherlich noch einmal den einen oder anderen Verstärker ausprobieren. Zum Thema Raum: Die Montan stehen jetzt auf Spikes auf Waschbetonplatten, hinten sind die Stopfen drin (einer ganz, der andere gedreht;-)). Für meinen Hörraum ein Gewinn und die Platten kosteten ca. 10 Euro.
Jeder kann sich jetzt seinen Teil dazu denken..;-)
So long...
Matthias

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Sascha Deutsch » So 8. Apr 2012, 12:34

Danke, dass du hin gehört hast. a2

Ich könnte jetzt sagen, dass ich das immer wieder sage, aber ich lasse das heute mal. Dann weiterhin viel Spaß! a5
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Blofeld » Mi 11. Apr 2012, 17:23

Audiolab Verstärker funktionieren nur an 8 Ohm Lautsprechern wirklich gut, das ist kein grosses Geheimnis und
sollte der Händler eigentlich wissen.
Ich denke schon dass man Unterschiede bei Kabeln hört, dass aber nur an der eigenen Anlage in einem
Blindtest auf einer fremden Anlage wird man wahrscheinlich keinen Unterschied merken. Quadral Lautsprecher
machen sich meiner Erfahrung nach gut mit Straight Wire, klingen meiner Meinung nach Warm und nicht analytisch.

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Sascha Deutsch » Mi 11. Apr 2012, 19:39

Blofeld hat geschrieben:Ich denke schon dass man Unterschiede bei Kabeln hört, dass aber nur an der eigenen Anlage in einem
Blindtest auf einer fremden Anlage wird man wahrscheinlich keinen Unterschied merken.


Also entweder hört man einen Unterschied oder nicht. Da es keinen geben kann, ist die Diskussion müßig.
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Frank U » Mi 11. Apr 2012, 23:06

Das Einzige wobei ich bis heute einen Unterschied gehört habe war beim Rausschmeißen der Blechbrücken.......

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Blofeld » Sa 14. Apr 2012, 12:34

Also entweder hört man einen Unterschied oder nicht. Da es keinen geben kann, ist die Diskussion müßig.


Wenn es keinen geben kann frage ich mich aber warum Quadral eine Real Cable Verkabelung
in den Aurum Lautsprechern macht.

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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Sascha Deutsch » Sa 14. Apr 2012, 15:54

Weil der Zubehörhandel lukrativ ist und es genügend gibt, die auf dieses Marketing hereinfallen oder sogar für ihr Ego brauchen.

Ich habe auch für mehrere hundert € Kabel an meinem HiFi-System, allerdings muss ich mir nicht einbilden, dass dies irgend etwas verändert.
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon Frank U » Sa 14. Apr 2012, 20:46

Blofeld hat geschrieben:Wenn es keinen geben kann frage ich mich aber warum Quadral eine Real Cable Verkabelung
in den Aurum Lautsprechern macht.


Frage ich mich auch, besser diese Kabel wieder rausschmeißen und einen TML-LS bauen. Bis es soweit ist bleibe ich bei meiner MKV ohne "real-cable inside" a12

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SOA
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Re: LS-Kabel, welche und warum diese...?

Beitragvon SOA » So 15. Apr 2012, 11:15

Als das mit dem "nicht hören" finde ich gerade bei LS-Kabeln etwas hart.

Ich war gerade gestern bei einer interessanten Audioquest Vorführung. Die haben sich eine der billigsten Kompaktanlagen besorgt, die sie am Markt finden konnten (Preis kleiner 100 €).
Als nächstes haben sie ein eigenes Lautsprecherkabel und ein Kabel eines anderen großen Kabelherstellers für ca. 16€/m an dieser Anlage vorgeführt.

Wir waren ein paar Zuhörer und ohne Vodoo und Suggestion waren wir uns alle einig dass es Unterschiede im Klang gegeben hat. Riesig waren die nicht, aber sie waren da und zwar am deutlichsten im Tief- und Hochtonbereich.

Das Fazit gestern war auch interessant. Der Vorführer hat überhaupt keine Werbung gemacht und sein Kabel nicht mal als Besser bezeichnet, sondern nur als anders. Es ging einfach nur darum, dass klangliche Einflüsse da sind und man auch bei der Kabelauswahl aufpassen sollte, dass man sich nichts im Klang kaputt macht.
Viele Grüße
Sven


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