Digitales Streaming

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Titan965
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Digitales Streaming

Beitragvon Titan965 » Fr 13. Aug 2010, 16:08

Hallo Matthias ,

das hört sich sehr interessant an. Bei mir ist bloß das Problem das ich kein entsprechendes Gerät zum Abspielen von Musikdatein besitze. Ich könnte natürlich mir die Datein runterladen und auf CD-Brennen, allerdings sind Cd´s vom Computer gebrannt qualitativ halt murks und kein Vergleich zu den von mir per Audio-CD Recorder gebrannten (harman kardon CDR 2).

Gruß
Kai
Gruß
Kai

Matthias Arnold

Re: Digitales Streaming

Beitragvon Matthias Arnold » Fr 13. Aug 2010, 16:48

Kai,
dieses Problem von eher technischer Natur lösen wir sicher. Ich hatte bislang keine Probleme mit den selbstgebrannten CD´s, man muss allerdings ein paar Kleinigkeiten beachten.
Natürlich befördert eine solche Referenz-Bibliothek auch den Gedanken des digitalen Streamens.
Ich versichere jedem Besitzer von höherwertige LS, dass er einen signifikanten Unterschied beim Abspielen hochauflösender Audiofiles hören wird. Das Investment in ein geeignetes Abspielgerät spielt bei dem zu erwartenden qualitativen Sprung eine nachrangige Rolle. Mein Teac kostet aktuell ca. 280€ und damit nicht einmal 1/10 meines CDP.

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Titan965
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Re: Digitales Streaming

Beitragvon Titan965 » Fr 13. Aug 2010, 18:08

Hallo Matthias,

das mit den 280 Euro hört sich doch schon mal ganz gut an, ich wollte halt keine Unsummen investieren müssen. Welches Modell von TEAC meinst Du denn ? Ich bin halt bei dem Thema noch relativ unerfahren.

Gruß
Kai
Gruß
Kai

Matthias Arnold

Re: Digitales Streaming

Beitragvon Matthias Arnold » Fr 13. Aug 2010, 18:41

Hallo Kai,
natürlich ist der Teac WAP-V6000 nur eine Möglichkeit von vielen.
Ich habe mich für den Teac entschieden, weil er konsequent aufgebaut ist und HD-Audio bis 192kHz/24Bit erlaubt. Von der Bedienung her eher spartanisch, dafür sehr einfach und flexibel. Bei mir läuft er mit einer externen 1,5TB USB-HD (Samsung) und speist digital per koax-Kabel die VV-Sektion des DSP-Z7. Von dort geht es nach DA-Wandlung zu den wohlbekannten Mono´s.

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SOA
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Re: Digitales Streaming

Beitragvon SOA » Sa 14. Aug 2010, 12:37

Hallo,

Streaming ist wirklich eine fabelhafte Sache und bei mir ist jetzt der CD-Spieler endgültig aus dem Hörraum verbannt worden.

Selbst ohne HD-Audio ist der Komfort und die Klangqualität selbst einfacher Geräte schon sagenhaft gut! Als zusätzlichen Pluspunkt bieten fast alle Lösungen einen preiswerten Einstieg in ein Multiroomsystem.

Für die Standardstreaminglösung finde ich nach wie vor die Geräte von Logitech (Squeezebox) oder Sonos am Besten, da diese mittlerweile extrem ausgereift sind und eine super Bedienung haben. Die Squeezeboxen mit etwas mehr Einrichtungsaufwand aber dafür sehr vielseitig, Sonos super einfach einzurichten und zu bedienen aber etwas beschränkter in den Formaten und Zusatzdiensten.
Mit der Squeezebox Touch gibt es jetzt neben dem Transporter sogar eine relativ preiswerte Variante, die auch HD Audio bis 24 bit / 96 kHz spielt.
Die gehobene Klasse sind für mich nach wie vor die Linn DS Geräte von denen ich selbst einen Akurate DS besitze. In den jeweiligen Preisklassen sind sie eigentlich jedem CD-Spieler klanglich überlegen.
Als nächstes hat Yamaha einen Streamer für die 2000 Serie angekündigt, der für knapp über 1.000 € zu haben sein wird. Dann darf gespannt sein.
Wenn man einmal einen Server aufgesetzt hat, sei es nun als NAS oder wie bei mir als kleinen Zweitrechner, dann lassen sich sogar ganz hervorragend verschiedene Streaming Lösungen kombinieren. Ich habe den Linn an meiner Stereoanlage und im Haus verteilt noch einmal 4 Squeezeboxen und alles läuft zentral über einen Server und eine Musiksammlung.

Hinsichtlich der Formate empfinde ich den Sprung von 16 auf 24 bit als klanglich sehr deutlich bemerkbar. Ich habe einige 24 bit/44 kHz (Kauf-) Downloads von Linn, die den CD Varianten in 16 bit deutlich überlegen sind.
Hinsichtlich der Abtastfrequenzen gehen die Meinungen ja sehr auseinander. Während 96 kHz auf jeden Fall noch sinnvoll sein kann, um die Digitalisierungs-Artefakte deutlich aus dem hörbaren Bereich heraus zu bekommen, ist 192 kHz (nach Shannon 96 kHz oberste wiedergegebene Frequenz) soweit weg von dem was ein Mensch hört, dass mir der Nutzen nicht mehr einleuchten will.
Persönlich tue ich mich schon sehr schwer einen Unterschied zwischen einer richtig gut gemasterten 44 kHz und einer 96 kHz Aufnahme zu hören.
Fakt ist aber, dass die HD-Downloads, die ja im Falle von Linn oder Chesky (HDTracks) häufig auf Basis von SACDs oder DVD-As erstellt werden, alle absolut fantastisch klingen.

Ich habe mittlerweile auch über 4 Jahre Erfahrungen mit Audio Streaming gesammelt und wer Fragen hat, möge diese gerne hier posten oder sich direkt per PM bei mir melden.

Viele Grüße
Sven
Viele Grüße
Sven

Matthias Arnold

Re: Digitales Streaming

Beitragvon Matthias Arnold » Sa 14. Aug 2010, 13:01

Hallo Sven,
Stimme Dirauf ganzer Breite zu und freue mich mit Dir und Sascha vorerst zumindest zwei weitere Anhänger des streamens gefunden zu haben.
Die von Dir vorgeschlagenen Geräte haben sich allesamt am Marktbereits bewährt und sind auch zu empfehlen, wenn es denn für den jeweiligen Einsatzzweck und die Vorstellungen des Nutzers passt. Bei Abwägung dieser Alternativen bin ich damals beim Teac gelandet, von dem ich auch noch heute begeistert bin. Ich kenne aberauch einige User, die aufgrund ihrer Ansprüche bei der Bedienung andere Geräte vorgezogen haben.
Sollte Yamaha ein solches Gerät anbieten wäre es natürlich für mich als Z7-Besitzer sehr interessant. Schön wäre eine Integration in das Z7-WebInterface bzw die gemeinsame Bedienung über eine App.
In jedem Fall sollten Streamer sich mal Gedanken bzgl einer externen Wordclock (z.B. Apogee BigBen) machen, die die Qualität des digitalen Signals in Bezug auf Jitterreduktion nochmals erheblich steigert.

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Re: Digitales Streaming

Beitragvon SOA » Sa 14. Aug 2010, 13:32

Hallo Matthias,

ich freue mich auch sehr, dass sich hier jetzt auch ein paar interessierte Streaming-Jünger zum Gedankenaustausch gefunden haben.

Als ich mit Streaming angefangen habe, waren die TEAC Geräte sozusagen noch in den Kinderschuhen. Ich weiß gar nicht mehr wie das Gerät damals hieß, aber es war 1. oder 2. Generation und noch sehr unausgereift. Inzwischen hat TEAC wirklich ein sehr schönes System auf die Beine gestellt und sich zu einer echten Alternative entwickelt.

Die Worldclock wird ja erst dann interessant, wenn ich digitale Daten von einem Gerät zu einem anderen übergebe, wie z.B. Streamer zu DAC. Solange die Verarbeitung innerhalb eines Gerätes erfolgt und nur dessen Clock zum Tragen kommt ist alles in Ordnung.
Das war bei mir einer der Gründe warum ich zum Linn gegriffen habe. Die Geräte sind in der Regel so gut, dass man problemlos die analogen Ausgänge benutzen kann, weil sie sich durch externe DACs (fast) nicht mehr verbessern lassen.
Das einzige Gerät das ich mit Worldclock Eingang kenne ist der Logitech Transporter. Hier hat die Zeitschrift Audio einmal versuche mit Transporter, DAC (ich meine es war ein Esoteric) und Wordclock gemacht und deutliche klangliche Vorteile für diese Variante gefunden.
Die Einschränkung die ich sehe ist die, dass Worldclock-Geräte und ein richtig guter DAC so teuer sind, dass ich mir gleich eine gute All-In-One Lösung kaufen kann, die ja dann alle SPDIF-Interface und Jitter Probleme umgeht (mal ganz davon abgesehen, dass der Jitter bei den meisten Geräten so niedrig ist, das er eigentlich keine Rolle spielen dürfte).

Viele Grüße
Sven
Viele Grüße
Sven

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Re: Digitales Streaming

Beitragvon Gutemine » So 26. Sep 2010, 18:58

Hallo,
als ersten Einstieg habe ich mich jetzt mal für einen Philips NP2500 entschieden, in erster Linie, weil er als Internetradio für die Küche herhalten soll, aber zuerst will ich ihn oben testen, weil bei mir immer mehr CDs gerippt auf der Platte landen.
Für das Wohnzimmer kommt vermutlich irgendwann im nächsten Jahr ein Yammi, weil unser AV Receiver zwar alles mögliche, aber kein FLAC kann.
Sobald der "Kleine" da ist und läuft, werde ich berichten.
Viele Grüße
Gisela

Matthias Arnold

Re: Digitales Streaming

Beitragvon Matthias Arnold » So 26. Sep 2010, 19:39

yamaha hat jetzt zur IFA ein neues Gerät vorgestellt, einige Einzelheiten sind schon bekannt:
ca. 1300€ UVP, (wahrscheinlich) kein USB, gapless Wiedergabe bis 24bit/96kHz
ich werde aber erstmal bei meinem TEAC bleiben ... der kann 24bit/192kHz und ist mit interner SATA-HD, zwei USB, WLAN und LAN-Anschluß recht flexibel.
Sollte ich mal wieder in der Nähe sein, könnte wir das Teil ja mal an den T7 ausprobieren ... a10

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Re: Digitales Streaming

Beitragvon Anglesheart » Mi 15. Dez 2010, 12:42

Halli Hallo,
ich hätte da mal eine Frage zu Euren digitalen Daten. In welchem Format und mit welcher Samplingrate legt ihr diese ab? Ich habe alle meine CDs und das sind schon ein paar hundert, als mp3 mit 320mbits gerippt. Ich streame sie von meinem Arbeitszimmer per LAN entweder direct über meinen Onkyo tx905 oder über meinen OPPO BDP-83. Habe zum Glück bei der letzten Renovierung überall Netzkabel und Netzwerkhubs verteilt. Ich muss allerdings sagen, dass meine digitalisierten Lieder nur bei Feiern oder zur Hintergrundberieselung laufen. Wenn ich Musik höre, dann Schallplatte. Ich musste einfach feststellen, dass LPs im Vergleich zur CD einfach voller klingen. Daher höre ich die CDs auch eher selten. Nur, wenn ich die CD nicht auch auf LP habe. Ich habe ja auch schon überlegt, LPs zu digitalisieren. Aber ich konnte mich nie für ein Format entscheiden, weil ich nicht weiss, welches mir denn nun den ersehnten Genuß auch tatsächlich transportiert. Habe sogar mal mit dem Gedanken gespielt LPs ins DVD-Audioformat mit MLP zu konvertieren. Allerdings ist die Software sehr teuer und ich habe keine Soundkarte, die auch tasächlich 24/192 bietet.

Wie ist das bei Euch "Digitaljüngern"?

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Re: Digitales Streaming

Beitragvon SOA » Mi 15. Dez 2010, 14:02

Hallo,

für mich ist nach wie vor FLAC das Format der Wahl, weil man direkt die original CD-Qualität ablegen kann. Als Hochbitformat und zur Digitalisierung von LPs würde ich 24/96 benutzen. Alles darüber ist nach meinen Hörerfahrungen und dem was ich so gelesen und recherchiert habe eher overkill. Die klanglichen Vorteile sind sehr fraglich, aber Datenraten und Dateigrößen steigen enorm.

MP3 ist für mich nur ein Zwischenformat für mobile Player und das Autoradio. Wenn ich MP3s brauche erzeuge ich sie mir on the fly neu aus den FLAC Dateien. Alternativ kann man seine Sammlung natürlich auch doppelt als FLAC und MP3 ablegen, was mir aber zuviel Speicherplatz verschwendet und immer wieder zu Problemen bei Abgleich und Konsistenz führt.

Schallplatte höre ich auch noch sehr gerne und sehe es eher ergänzend zu einem sehr guten Streamer. Beides spielt dann auf hohem Niveau und jede Variante hat eigene Vor- und Nachteile und ihren eigenen Charme.

Viele Grüße

Sven
Viele Grüße
Sven


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