Vulkan Mk VI - Aufstellung und Betrieb

DAT60
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Vulkan Mk VI - Aufstellung und Betrieb

Beitragvon DAT60 » So 22. Aug 2010, 09:33

Hallo.

Nun will ich auch mal meinen Senf betreffend der V6. Also erstmal eines vor weg: Für einen großen LS kann sie auch kleines sehr gut. Was ausserdem auffällt: Die TT sind anscheinend etwas härter aufgehängt als die der neuen Baureihe. Es entsteht kaum Hub der Membrane. Auch bei höreren Abhörlautstärken. Für meinen Geschmack ist V6 ein wunderbar dirketer und neutraler LS. Trotz ihrer größe der wirklich einiges schlucken kann.

Aufgrund der Rundungen und der Holzaplikationen vermeidet es die V6 als schwarzer Sarg daher zu kommen. Trotzdem ist das Desing nicht gerade Wohnraumfreundlich. Aber ich denke das LS ab dieser Größe garnichtmer wohnraumfreundlich sein können. Nimmt man erstmal die LS-Bespannung ab bleibt das Auge sofort an der vielzahl der Chassis kleben. Gerade und unverrückbar sind diese in die Front eingelassen und stehen da wie die Orgelpfeifen. Die Chassis sind in die die Front eingelassen und mit Flockstoff bearbeitet. Das sieht toll aus, fühlt sich toll an und ich denke nimmt auch was von den Reflektionen die an der Front entstehen.

Der Betrieb gestaltet sich recht simpel: Aufstellen, Amp einschalten und draufhalten. Sie spiel bis aberwitzigen Pegeln total sauber und stressfrei. Kurz vor der berühmten Zimmerlautstärke geht es los. Darunter ist es irgendwie langsam. Kann mich auch täuschen - ist halt meine Wahrnehmung. Egal ob Trommeln oder Stimmen, der V6 macht alles Spaß! Sogar Techno oder Syntiesounds beherrscht sie in sehr großen Lautstärken perfekt.

Verstärkerleistungen: Also ich habe die V6 schon betrieben an einem 2 x 70 Watt Pioneer A-9 und an einem 2 x 70 Watt DENON PMA-1500 Verstärker (passt ganz hervorragen wie alles von DENON), alles Vollverstärker, und hat alles wunderbar geklappt. Bis zu einer Lautstärke die schon mehr also gehoben war. Nur der Bass war am Ende etwas unkontrollier. Und nach ca. 6 Minuten musste ich dann aufhören weil die Geräte schon richtig gut warm wurden. Der Pioneer hatte bedeutend mehr thermischen Stress als der DENON. Ich denke der DENON hätte noch länger so spielen können. Nochweiter konnte man die V6 mir den NAD C272 in Mono treiben. Da ist überhaupt kein Ende abzusehen. Da geht richtig was vorwärts.

Aufstellung: Zur Aufstellung bleibt mir hier nichts mehr zu erwähnen. Wenn man nicht gerade im Betonbunker ist oder irgendwelche üblen Schrägen hat ist die Aufstellung sehr unkritisch. Sie braucht nichtmal viel Platz zum Atmen obwohl ein Unterarmdickes Bassreflexrohr in die Rückseite eingebracht ist.

Konkurenz: In ihrer damiligen Preisklasse -und in letzter Zeit immer öfter als gebrauchte- ist sie konkurenzlos - für meines Erachtens. Die großen DALIs kommen da schon gefährlich nahe ran, wobei die auf der letzen Masse ihren Schwachpunkt gezeigt haben: Hub der TT! Das ist ja wahnsinn wie die schon bei normalen Lautstärken heben. Also krachen lassen mir denen lieber nicht. Die Neue M8 ist defenitiv ne riesen Hausnummer die der V6 irgendwie nicht gut bekommt und das mein LS der Wahl sein wird.

Würde mich freuen andere Erfahrungen von euch zu hören.

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Gutemine
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Re: Vulkan Mk VI - Aufstellung und Betrieb

Beitragvon Gutemine » So 22. Aug 2010, 19:04

Hallo,
als "mehrjährige" Vulkan VI Besitzerin möchte ich mich auch zu Wort melden a13
Auch ich empfinde die Vulkan als einen sehr neutralen und direkten, sehr universell einsetzbaren Lautsprecher. Zuerst hing sie bei uns an einem kleinen Röhrenamp. Selbst das machte sie locker mit a5
Bezüglich der Aufstellung fand ich sie auch nicht besonders kritisch. Durch unseren Holzbalkenboden haben Ihr Spikes und eine Granitplatte aber durchaus gut getan. Etwas Luft zur Seite (bei uns haben ca. 40 cm gereicht) kann auch nicht schaden. Nach hinten habe ich durch die Dachschräge sowieso Luft. Wie es mit weniger aussieht werde ich demnächst mal im Wohnzimmer testen a13 Danach gibt es einen Erfahrungsbericht.
Die Tieftöner habe ich auch mit heftigen Bassschlägen und entsprechender Lautstärke noch nicht in sichtbare Bewegung gebracht. Auch da kann ich Michaels Bericht bestätigen (Das ist bei den großen der Generation VII aber genau so). Bis zur Titan VII/Vulkan VIII bin ich auch nie in Versuchung gekommen, die Vulkan VI ersetzen zu wollen. Wobei mir die Montan VIII der Vulkan VI ebenbürtig scheint.
Ich habe nie bereut mich für eine Vulkan VI entschieden zu haben, auch wenn sie jetzt etwas Größerem weichen musste a28 und in Ihrer ehemaligen Preisklasse hat sie meiner Ansicht nach nur Konkurrenz im eigenen Haus. Alle Boxen, die ich sonst auf Messen und in Vorführungen als Ihr ebenbürtig gehört habe, waren doch zumeist recht viel teurer.

Viele Grüße
Gisela

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Re: Vulkan Mk VI - Aufstellung und Betrieb

Beitragvon heublein » So 14. Nov 2010, 20:13

Hallo!
Nun Muß ich mich auch einmal zur V6 melden.4Jahre genieße ich die Musik aus diesem LS.
Da unser Wohnzimmer in Erlemöbel eingerichtet ist,sind die V6 nicht nur LS, sondern edle Möbelstücke,die sowohl in Farbe wie in Form für mich durch keinen anderen LS ersetzbar sind.
Ist aber reine Geschmacksache.

Nun zur Aufstellung: Ich habe alle Möglichkeiten,die unser Wohnzimmer zuläßt,die beste Aufstellung schon mit der Aurum 7 getestet.Erster Versuch ,die V6 auf die gleiche Stelle,dann aber noch mit 3cm dicken Marmorplatten,das Ergebnis mit geringfügigen Änderungen nach genauer Ausmessung ,hat mich überzeugt.
Das Zimmer ist 4,5X4,5m,die Wände: feine Stofftapete,Decke:Holz,Fußboden:Teppichboden auf Leichtbeton,Wände:Fachwerk.Dies zur räumlichen Situation.
Das Rack mit Verstärker,CD-Player,MD-Recorder und Plattenspieler steht in einer Ecke,in der gegenüberliegenden Ecke befindet sich mein Hörplatz.Die LS stehen je an einer Außenwand und bilden mit dem Hörplatz ein gleichschenkeliges Dreieck. Abstand der LS zueinander 4m,von jedem LS zum Hörplatz 3m.Somit entsteht auch hinter den LS`ern ein gleichschenkelige Dreieck ,Schenkellänge vom Rack zum LS jeweils von 2,5m.Dies empfinde ich für die V 6 optimal.
Der Abstand der LS zur Wand beträgt 0,35m.Wichtig ist,die Lautsprecher stehen durch diese Aufstellung nicht mit dem Rücken paralell zur Wand.
In den beiden 2,5m Wandflächen befinden sich genau deckungsgleich 2 Fenster und in Höhe der Bassreflexrohre auf jeder Seite (0.4m zum LS)je ein Gußrippenheizkörper unter den Fenstern an der Wand.
Dies nur vollständigkeitshalber zur räumlichen Situation.

Verstärkerleistung:2 gute alte Technicsendstufen mit Vorverstärker 2X100 W haben mich bisher überzeugt und spielen
solide auf.Die LS zeigen mit diesen Verstärkern in piano,forte oder in Livekonzertlautstärke was in Ihnen steckt.
Traumhaft "weiche "natürliche Bässe im Sinfonieorchester,Orgelmusik mit abgrundtiefen Bassregistern und klare E-Bassklänge werden von den V6 souverän beherrscht.
Ob die Musik aus dem Radio,von der MD,CD oder von der LSP kommt ,losgelöst von den LS`ern spielt die Musik in der Breite und Tiefe wie im Konzertsaal.
Das reicht von Klassik über Jazz und Unterhaltungsmusik bis zu,Ihr werdet es nicht glauben,einer echten
"bayrischen Musi"!
Die V6 spielt alles in einer Überlegenheit die in dieser Preisklasse für mich konkurenzlos ist.
Verschiedene Hörtests mit teureren LS haben mich in meiner Feststellung bisher bestätigt.
Ob die neue Vulkan 8 mich eines besseren belehrt,ich müßte es auf einen Hörversuch ankommen lassen.
Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit im Vergleich eine andere Anlage zu hören.Ich bin immer dazu bereit.
Wie heißt es:" Erfahrungsaustausch ist die beste und billigste Investition.

Gruß!
Roland

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Re: Vulkan Mk VI - Aufstellung und Betrieb

Beitragvon heublein » Mo 6. Dez 2010, 14:07

Hallo !

In meinem vorangegangenen Beitrag zur Aufstellung der Vulkan 6 habe ich natürlich einen klassischen Zahlendreher jetzt festgestellt.Die Abmaße des Zimmers sind natürlich nicht 4.5 m ,sondern 5,4x5,4m.Da fühlt sich die V6 erst richtig wohl
und zeigt ihre Überlegenheit.

Gruß !

Roland

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Re: Vulkan Mk VI - Aufstellung und Betrieb

Beitragvon Django » Di 10. Jan 2012, 11:54

Servus,
hätte noch mal bezüglich Fragen zur Aufstellung :

Wie dick sollte die Granit/Marmorplatte sein ?
Welche Abmaße wären sinnvoll, langt es die Platte in LS-Form schneiden zu lassen oder sollte man etwas "Spiel" lassen ?
Welche Abmasse hätten die Spikes ?
Kommen unter die Platten noch irgendwelche Dämpfer? /Wenn ja, würde da Filz langen ? auch in Abmaße der Platte oder nur auf 4 Punkte verteilt ?)


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