Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Django
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Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon Django » Do 26. Apr 2012, 16:47

Servus ,
stehe vor der Entscheidung mir evtl. noch eine passende Endstufe
für bi amping zu zulegen, wäre das sinnvoll?
Bringt das eine wesentliche Klangverbesserung im Ganzen ?


Mein Amp NAD C 375 BEE Endstufe wäre die C 275 von NAD

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SOA
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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon SOA » Do 26. Apr 2012, 17:23

Hallo,

was möchtest Du denn genau damit erreichen?

Auch wenn ich mich jetzt wahrscheinlich wieder Anfeindungen aussetze... ;-)

Als erstes verschlechterst Du mit Bi-Amping definitiv die Homogenität der Box. Der Lautsprecher ist ein in sich abgestimmtes System. Wenn ich ihn über zwei verschiedene Verstärker betreibe, teile ich diese Homogenität in zwei Stränge.

Vorteile für das Bi-Amping sehe ich darin, wenn man den leistungshungrigeren Bass über eine entsprechende Endstufe treibt und den Hochton dann mit einem anderen Konzept wie Röhre oder Class A, dass weniger Leistung bereitstellen kann. Aber auch hier würde ich das Geld eher nehmen und in einen einzigen, höherwertigeren Verstärker investieren.

Der 375er hat ja nicht gerade Leistungsmangel und die 275er Endstufe ist auch nicht kräftiger. Ich glaube nicht, dass dich diese Investition klanglich wirklich nach vorne bringt.

Was ich interessanter fände, wäre den Vollverstärker durch die entsprechende Vor- und Endstufe zu ersetzen. Nach meiner Erfahrung bringt das durch getrennte Gehäuse und Stromversorgungen tatsächlich Vorteile.
Eine andere Alternative wäre es, den Vollverstärker zu verkaufen und dann ein Gerät aus der Masters-Serie oder etwas vergleichbares eines anderen Herstellers zu nehmen.

Es gab zu dem Thema ein paar Artikel bei Stereo und Stereoplay, die insbesondere die Kombi Verstärker + Endstufe als sehr positiv beurteilt haben. Ich war bei einem dieser Stereo-Workshops dabei und konnte das klanglich nicht nachvollziehen. Für mich Klang die Kombi Vollverstärker + Endstufe genauso wie der Vollverstärker alleine. Die größten Unterschiede waren immer dann zu Hören, wenn auf einen höherwertigen Verstärker gewechselt wurde.
Viele Grüße
Sven

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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon Django » Do 26. Apr 2012, 19:59

Danke für die Antwort.

Erreichen wollte ich :Klanglich alles aus dem LS holen was geht, egal ob laut oder leise .
Bin eigentlich mit dem NAD C 375 solo bisher sehr zufrieden .
Finde bringt alles schön sauber und klar rüber, wie ichs eigentlich auch gerne höre und Bass gibts auch satt.
Hatte aber letztens 2 CD`s (Joe Bonamassa + Dan Auerbach)gehört wo mich der Bass etwas abgeturnt hatte (brutal brummig und irgendwie verschwommen ). Tritt bisher auch nur bei diesen beiden CD`s auf .
Ich dachte mir ,dass der Amp evtl .den Bass nicht genügend Saft abgibt und ich da etwas nachlegen könnte .
(Die CD`s hörten sich auch auf meinen Kappas 7.1+HK 640 Amp.wesentlich besser an,ohne das Bass brummen )
Und heute, wie das Schiksal wollte, war ich mal wieder bissel HIFI anschauen und hatte dann ein nettes Angebot für die NAD Endstufe C 275 bekommen .
Lt. Verkäufer würde sich da klanglich ne Menge tun im Bereich bi-amping . (Ich glaube als Laie den HIfi-Verkäufern nur 50% was die Aussagen )
Habs zum Glück gerade noch aus dem Geschäft geschafft ohne zu zuschlagen .
Deshalb meine Frage, bevor ich wieder meinem Impulskaufverhalten unterliege .


Viele Grüße
Django

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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon SOA » Do 26. Apr 2012, 20:20

Wie geschrieben, da der Vollverstärker und die Endstufe die gleiche Leistung haben, glaube ich da nicht an die große Verbesserung. Der Mittel-/Hochton braucht eigentlich nicht soviel Leistung.

Wenn der Händler seriös ist, sollte er die Endstufe mal zum Ausprobieren mit nach Hause geben. Dann kannst Du das Ohr entscheiden lassen.
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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon Sascha Deutsch » Do 26. Apr 2012, 23:02

Bi-Amping ist generell nur mit 2 gleichen Endstufen zu machen, da durch unterschiedliche Verstärkungsfaktoren sonst die Abstimmung des LS verändert wird.

Aber dazu muss ich sagen, dass es Mist ist. Doppelte Leistung heißt, dass 3db mehr erreicht werden können. Mehr ist es nicht. Also, eine richtige Endstufe, die den LS kontrolliert und fertig. a2

Und das der Bass mal brummt, kann auch an einer schlechten Aufnahme und/oder mehrerer Raummoden liegen. Da hilft dann auch die beste Anlage nichts mehr. a12
Gruß Sascha

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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon Django » Fr 27. Apr 2012, 07:54

Danke für die Antworten ,
C 375 und C 275 werden ,soweit mir bekannt ist,mit den gleichen Endstufen betrieben,deshalb auch die gleiche Leistung .
An den Aufnahmen liegt es glaube nicht, die höen sich sonst recht gut an ,dann eher an der Umgebung .

Sascha Deutsch hat geschrieben:Aber dazu muss ich sagen, dass es Mist ist. Doppelte Leistung heißt, dass 3db mehr erreicht werden können. Mehr ist es nicht. Also, eine richtige Endstufe, die den LS kontrolliert und fertig. a2


Dann würde ich vor der Entscheidung stehen NAD C275 +NAD pre Amp oder Hr. Reiths Kombo (die ich nicht Probe hören kann auf meinen Vulkanen )
Noch ein Punkt für NAD war ja eigentlich, dass ich zuvor mir den CDP NAD C 565 BEE gekauft habe und haben ganz gut harmonieren .
Oder ist es bei dem CDP egal welchen welchen Amp er "vorgesetzt" bekommt?

Oje dann bin ich wieder am Anfang , meine arme Frau . a25

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SOA
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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon SOA » Fr 27. Apr 2012, 14:48

Sascha Deutsch hat geschrieben:Bi-Amping ist generell nur mit 2 gleichen Endstufen zu machen, da durch unterschiedliche Verstärkungsfaktoren sonst die Abstimmung des LS verändert wird.


Das sehe ich anders. Bei guten Herstellern, wie z.B. Accuphase haben alle Vollverstärker und Endstufen den gleichen Verstärkungsfaktor, so dass man frei kombinieren kann. Auf den Vorführungen wird dementsprechend auch immer gerne eine Class A für den Mittel-/Hochton und eine fette Class AB für den Bass benutzt.

Sascha Deutsch hat geschrieben:Aber dazu muss ich sagen, dass es Mist ist. Doppelte Leistung heißt, dass 3db mehr erreicht werden können. Mehr ist es nicht. Also, eine richtige Endstufe, die den LS kontrolliert und fertig.


Volle Zustimmung! Zumal die doppelte Leistung ja de fakto gar nicht ankommt, da der Bass den Hauptteil der Leistung benötigt, während im Mittel-/Hochton wenig Leistung gebraucht wird.
Viele Grüße
Sven

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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon SOA » Fr 27. Apr 2012, 14:55

Django hat geschrieben:C 375 und C 275 werden ,soweit mir bekannt ist,mit den gleichen Endstufen betrieben,deshalb auch die gleiche Leistung .


Deshalb glaube ich auch nicht, dass dich das klanglich nach vorne bringt. Bei meinem Yamaha AV-Receiver waren noch 2 Endstufen nicht belegt, so dass ich sie zum Bi-Amping umkonfigurieren konnte. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob das überhaupt einen klanglichen Effekt hatte. Bei identischen Endstufen würde ich kein Geld dafür ausgeben.

Django hat geschrieben:Dann würde ich vor der Entscheidung stehen NAD C275 +NAD pre Amp oder Hr. Reiths Kombo (die ich nicht Probe hören kann auf meinen Vulkanen )
Noch ein Punkt für NAD war ja eigentlich, dass ich zuvor mir den CDP NAD C 565 BEE gekauft habe und haben ganz gut harmonieren .
Oder ist es bei dem CDP egal welchen welchen Amp er "vorgesetzt" bekommt?


Wenn Du die Kombi Pre + Endstufe einmal an Deinen Boxen anhören und testen kannst, wäre das einen Versuch wert. Die Hifi-Akademie Verstärker sind auf jeden Fall auch immer einen Versuch wert.
Vielleicht gibt es hauchzarte Synergien, wenn Verstärker und CD-Player aus dem gleichen Haus sind. Ein guter CD-Spieler funktioniert aber an jedem anderen Verstärker auch ohne Probleme. Mit meinen Streaminglösungen bin ich schon länger darauf angewiesen verschiedene Hersteller zu kombinieren und das immer mit sehr gutem klanglichen Erfolg.
Viele Grüße
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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon Django » Fr 27. Apr 2012, 15:58

Danke für die Anworten ,
ich werde schauen was sich machen lässt .

SOA hat geschrieben:Die Hifi-Akademie Verstärker sind auf jeden Fall auch immer einen Versuch wert.


War beim Kauf des C 375 schon das Problem dass ich die reith Amp`s nicht Probe hören konnte an meinen Vulkanen und ich mich so für den C 375 entschieden habe .

Habe den C 375 inseriert, kann sonst nicht schlafen mit dem Gedanken dass da evtl. noch eine machbare Verbesserung möglich wäre .
Das heisst nicht das ich mit dem C 375 unzufrieden bin ,mal schauen .

Habe gerde einen sehr intressanten Artikel gefunden
--NAD 375BEE vs. NAD 165BEE / 275BEE---
http://www.nubert-forum.de/nuforum/view ... 12&t=24261

Viele Grüße
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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon heublein » Sa 28. Apr 2012, 21:29

Hallo !

Ich kann die Meinung nicht teilen.Ich betreibe meine Vulkan 6 seit mehreren Jahren in Bi-Amping und habe vorher
viele Tests gemacht aber am Ende ergab das Bi-Amping eine eindeutige klangliche Verbesserung meiner V6.
Meine Frau ist nicht gerade für klangliche Veränderungen zu begeistern.Aber als sie am Abend nach Hause kam
war selbst Sie von dem Klang begeistert.
Die Endstufen sind gute alte Technics SEA 1000 ich hatte noch keinen Anlaß andere Endstufen zu ordern.
Ich sage Bi-Amping bringt immer eine klangliche Verbesserung.
Gruß!
Roland

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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon Sascha Deutsch » Sa 28. Apr 2012, 21:49

Die Technics Endstufe hat 2 x 85 W und einen Dämpfungsfaktor von 70 und an 4 Ohm von 35. Die Endstufe ist meines Erachtens nicht für die V6 geeignet und dadurch kann es beim Bi-Amping zu einer klanglichen Veränderung kommen.

Wenn die Endstufe den LS kontrollieren können, kann es zu keinerlei klanglichen Unterschieden kommen. Einfache Elektrotechnik. a12
Gruß Sascha

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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon heublein » So 29. Apr 2012, 13:34

Hallo Sascha!
Natürlich hast Du recht,aber es kommt auch auf die Hörgewohnheiten an.Ich will meine V6 nicht herausfordern,denn Bi-Amping funktionert nicht erst ab einer gewissen Verstärkerleistung.
Wenn auch " nur " 2x85 W ,nicht die Lautstärke machts bei Bi-Ampimg.Darüber kann man diskutieren oder anhören.
Ich finde das zweite ist entscheidend und dafür ist die V 6 in dieser Kombination für mich unübertroffen!
Ich lasse mich aber auch eines besseren Belehren,aber nur über meine "Ohren"!

Gruß!

Roland

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Re: Vulkan MK VI bi-amping sinnvoll?

Beitragvon Vulkanier » Mi 12. Dez 2012, 12:18

Django hat geschrieben:...wie ichs eigentlich auch gerne höre und Bass gibts auch satt.
Hatte aber letztens 2 CD`s (Joe Bonamassa + Dan Auerbach)gehört wo mich der Bass etwas abgeturnt hatte (brutal brummig und irgendwie verschwommen ). Tritt bisher auch nur bei diesen beiden CD`s auf .
Ich dachte mir ,dass der Amp evtl .den Bass nicht genügend Saft abgibt und ich da etwas nachlegen könnte .
(Die CD`s hörten sich auch auf meinen Kappas 7.1+HK 640 Amp.wesentlich besser an,ohne das Bass brummen )
....Viele Grüße
Django


Also was ich so festgestellt habe ist das die meinsten Mixer nicht damit "rechnen" was die Bassgewalten Boxen zu leisen im Stande sind. Ich hatte schon ein paar quadral Lautsprecher und nun die Vulkan MK IV.

Warum der HK auf den Kappas besser klingt, liegt sicher am Zusammenspiel. Die HK s haben die sogenannte Hochstromreserve. Somit gibt der immer ordentlich Saft für den Tiefgang. Das hilft um Verzerrung gering zu halten. Die Kappa sind auf tiefen straffen Bass getrimmt. Ich kenn diese Kombo.. aber sie haben dafür erhebliche Schwächen in anderen Bereichen.

Wenn man die Raumakkustik außen vorhält kommt vor allem erstmal die Aufnahme. Das höre ich jedesmal deutlich raus... grade im Bassbereich sind die heuigen Mixer, vor ihren Abhörmonitoren, versucht mehr des guten zu geben, als das es nötig ist. Mich nervt das manchmal bei synthetischer Musik .. Das echt zuviel Bass und macht keinen Spaß mehr.

Bei Bass-Gitarren wird mehr oder weniger für das Fundament gesorgt, wenn man bei um die 50 Hz bis 100 Hz bearbeitet. Aber zwischen 200 Hz und 800 Hz kann ein Bass auch schon mal sehr schwammig klingen. Der Bereich zwischen 800 Hz und 1,2 kHz ist unter Umständen für kleinere Lautsprecher von großer Bedeutung. Bei etwa 1 kHz bis 2,5 kHz befindet sich der Attack-Bereich und somit auch ein gewisser Biss im Bass. Ist ein Mix im Bereich um die 5 kHz bis 7 kHz eher dünn besiedelt, lässt sich hier eventuell auch noch ein gewisse Präsenz des Basses finden. Das ist aber eher selten der Fall, weil hier oben schon einiges an Platz durch andere Instrumente wie Gitarren und Vocals eingenommen wird... Deshalb Fazit. Alles Mist und irgendwas ist immer a13


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